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Barbara Delać (1994, Kotor) ist Autorin von drei Lyrikbänder Stahovita nježnost (de. Furchtsame Zärtlichkeit; Platforma knjiga, 2025), Tomorrowland (Nationaltheater Timočka krajina – Kulturzentrum Zoran Radmilović, 2018; Nova knjiga, 2019) und Gdje smo ovo, pričaj mi (de. Wo sind wir hier, erzähl mir; OKF, 2020). Die Autorin ist Laureatin des Festivals für junge Lyriker*innen (Zaječar, 2017) und Preisträgerin von Brankova nagrada (Novi Sad, 2018). Als Gastautorin erhielt sie das Berlin-Stipendium, das von der Akademie der Künste in Berlin verliehen wird (Berlin, 2019), sowie eine Residenz für Autor*innen von dem kroatischen PEN Verband und das Reading Balkans (Priština, 2021). Während ihres Aufenthalts in Berlin schrieb sie in Zusammenarbeit mit der Singer-Songwriterin Sara Renar das Langgedicht Gdje smo ovo, pričaj mi, das in Berlin uraufgeführt wurde, das als Hörbuch im Jahr 2023 von dem Verlag Book & Zvook veröffentlicht wurde. Ihre Werke wurde in mehreren Sprachen übersetzt.

© Stefan Vukićević

2015

Jana Radičević (1997, Podgorica) ist Autorin von zwei Lyrikbänder ako kažem može postati istina (de. wenn ich es sage, kann es wahrheit werden; Partizanska knjiga, 2019) und des Langgedichtes zona neutralnog pritiska (Partizanska knjiga, 2022), das auf Deutsch unter dem Namen zone des neutralen druckes (Edition Thanhäuser, 2022), und im Spanischen als zona de presión neutral (Efímera Editorial, 2025) herausgegeben wurde. Im Zuge ihres Germanistikstudium an der Philologischen Fakultät in Nikšić verbrachte sie als Austauschstudentin zwei Auslandssemester in Marburg a. d. L. und Graz. In Würzburg erfolgte anschließlich ein Masterabschluss in Germanistik als Fremdsprachenphilologie. Im 2020/21 wurde sie die bisher jüngste Literatin Grazer Stadtschreiberin. Ihre Werke wurde in mehreren Sprachen übersetzt.

© Dado Ljaljević

2015

Luka Boljević (1994, Podgorica) ist Autor des Lyrikbands Meso jezika (de. Zungenfleisch; Nationaltheater Timočka krajina – Kulturzentrum Zoran Radmilović: Festival junger Schriftsteller*innen, 2020; OKF, 2022). Er hat sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Montenegro abgeschlossen. Seine Gedichte wurden in zahlreichen Sammelbänden, Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht, u. a. in Povelja, in der Beogradski književni časopis, in ARS und in VESNA. Er wurde bei einem deutschen Übersetzungswettbewerb für das Projekt K/Eine Utopie(n) mehr? Ein Forum für junge, engagierte Literatur ausgewählt, ein Projekt, das vom Deutschen Akademischen Austausch (DAAD) gefördert wurde. Er scheint auch in der Anthologie Nouvelle poésie BCMS des Verlagshaus Slavitude auf, in dem sein Gedicht ins Französische übersetzt wurde.

© Privatarchiv

2015

Nikola Ćorac (1991, Podgorica) ist Autor des Lyrikbands Niko nas nije upozorio (de. Niemand hat uns gewarnt; OKF, 2020). Er studiert Montenegrinische Sprache und südslawische Literatur an der Universität Montenegro und war als Austauschstudent an der Slawistik der Universität Graz. Seine Gedichte wurden in zahlreichen Sammelbänden, Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht, u. a. in Lichtungen, ARS, Poezija sowie Povelja. Er ist einer der Finalisten des 34. Festivals junger Schriftsteller*innen in Zaječar und der 49. Ratković Lyrikabende in Bijelo Polje, wo sein Manuskript den dritten Preis für Autor:innen bis 27 bekam. Sein Werk ist ins Deutsche, Englische, Französische und Griechische übersetzt.

© Jana Radičević

2015

Nataša Gudelj (1997, Trebinje) ist Autorin des Lyrikbands Heterotopija (de. Heterotopie; Ratković Lyrikabende, 2022). Bisher hat sie einige Preise gewonnen u. a. bei den Ratković Lyrikabenden in Bijelo Polje (2021), Sremčevi dani – Bal u Elemiru (2021), Ulaznica (2019) und war Finalistin bei mehreren Literaturwettbewerben, u. a. beim Festival der jungen Dichter*innen in Zaječar und bei Mladi Dis. Ihre Gedichte wurden in zahlreichen Sammelbänden, Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht, u. a. Rukopisi (40, 41, 42, 43), ARS, Vesna und in dem Sammelband des Podgorica Art Festivals – Wettbewerb für Lyrik (2019). Ihr Werk ist ins Französische, Italienische und Griechische übersetzt.

© Stefan Vukićević

2015

Milena Radević (1998, Podgorica) ist Autorin des Lyrikbands Ekspres lonac (de. Druckkochtopf; OKF, 2023). Sie hat einen Abschluss an der Philologischen Fakultät in Nikšić, am Studiengang für Französische Sprache und Literatur erfolgreich erworben. Zurzeit studiert sie Journalismus im Master. Sie hat je zwei dritte Plätze bei den 50. und 51. Ratković Lyrikabenden in Bijelo Polje für junge Schriftsteller*innen gewonnen. 2022 war sie eine der Finalisten*innen beim Wettbewerb des Festivals Trgni se! Poezija vom Verlagshaus Treći trg aus Belgrad und 2023 beim ZaNa Literature Festival. Ihre Gedichte wurden in zahlreichen Sammelbänden, Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht, u. a. in Lichtungen, Nouvelle poésie BCMS, ARS, Fragment, Libartes, Sent und Rukopisi (43, 45, 46). Ihre Werke wurden ins Deutsche, Französische, Polnische, Griechische, Albanische und Englische übersetzt. 

© Lazar Mijanović

2015

Marko Stanojkovski (1998, Podgorica) ist der Autor des Lyrikbands Djeca uličnih prolaza (de. Die Kinder der Durchgänge; Platforma knjiga, 2025) hat einen Abschluss in Englischer Sprache und Literatur von der Philologischen Fakultät in Nikšić. Zurzeit studiert er Anglistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft im Master an der Universität in Sarajevo. Er ist einer der Finalisten der 47. Ratković Lyrikabende in Bijelo Polje und beim Wettbewerb des Festivals vom Verlagshaus Treći trg im 2018 aus Belgrad. Im Jahr waren seine Gedichte Teil der Longlist des Preises Jovan Popović. Seine Gedichte wurden in Sammelbänden des Forums, im Sammelband Rukopisi 41 und 48 sowie in Literaturzeitschriften wie Script, Tema, Odzivi und ARS veröffentlicht. Sein Werk erscheint auch in der Anthologie Nouvelle poésie BCMS des Verlags Slavitude (Paris, 2023), in dem sein Gedicht ins Französische übersetzt wurde.

© Jana Radičević

2015

Sofija Drakulović (2002, Podgorica) studiert Serbische Sprache und Südslawische Literatur an der Philologischen Fakultät in Nikšić. Sie hat den zweiten Platz für die beste Gedichtsammlung auf dem Kulturfest Slovo Gorčina in Stolac gewonnen. Ihre Gedichte wurden in der Literatuzeitschrift Glasnik und ferner in digitalen Zeitschriften Strane, Bludni stih und Astronaut sowie in Sammelbänden des Forums junger Schriftsteller*innen veröffentlicht.

© Jana Radičević

2020

Marija Ivanović (2002, Berane) studiert Serbische Sprache und Südslawische Literatur an der Philologischen Fakultät in Nikšić. Sie ist Gewinnerin des Literaturpreises Radule Željko Damjanović für die beste unveröffentlichte Gedichtsammlung mit dem Titel Stranac u Alpima (de. Der Fremde in den Alpen). Ihr Gedicht Exillium wurde auf dem Wettbewerb Pisanje uz Tanane ausgezeichnet und veröffentlicht in der Anthologie Tanane revolucije (Kontrast, 2023). Ihre Gedichte wurden unter anderem auch auf dem Onlineportal für Literatur und Kultur Astronaut sowie in Sammelbänden vom Forum junger Schriftsteller*innen herausgegeben.

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2020

Ognjen Jovanović (2007, Podgorica) ist Abiturient an der Abteilung für Mathematik am Gymnasium Slobodan Škerović. Seine Poesie kam auf die Shortlist der 53. Lyriknächte an der Lim. Eine Auswahl an Gedichten und Kurzprosa des Autors wurde im neunten und zehnten Sammelband des Forums junger Schriftsteller*innen publiziert.

© Privatarchiv

2020

Marija Vujošević (1995, Podgorica) ist Autorin der Gedichtsammlung Igra makazama (de. Scherenspiel; Treći trg, 2021), die am regionalen Wettbewerb für das beste Buch von Treći trg und Belgrads Fest der Poesie und Buches, und war in engster Auswahl für den Preis Dušan Vasiljev für das Jahr 2021. Die Autorin hat ein Bachelor- und Masterstudium im Bereich Psychologie an der Philosophischen Fakultät der Universität in Belgrad abgeschlossen. Sie schreibt und performt Gedichte seit 2015. Die Gedichte von Vujošević wurden auf regionalen Webseiten sowie in den Sammelbänden Nouvelle poésie BCMS und Spoken Word RS publiziert. Sie befasst sich mit Tanzimprovisation und poetischer Darbietung, und ihr visueller Ausdruck liegt in Zeichnungen, Bildern und Collagen.

© John Smith

2024

Anđela Laković (2003, Podgorica) hat das Studium der Angewandten Psychologie an der Universität Donja Gorica abgeschlossen und befindet sich zurzeit in Padova, wo sie ein Masterstudium für klinische, soziale und interkulturelle Psychologie macht. Ihr Gedicht Spremaju me za tržište wurde für das Sammelband Die 100 besten Gedichte 2024-2025 im regionalen Wettbewerb Librum Studio auserwählt. Die Lyrik der Autorin wurde im elften Sammelband des Forums junger Schriftsteller*innen herausgegeben. 

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2025

Sergej Pavlović (2000, Podgorica) hat ein Dramaturgiestudium im Master an der Fakultät für Darstellende Kunst in Cetinje abgeschlossen. Der Autor war 2021 mit seiner Novelle Što te užasno volim, najdraže od svih (Bookmate, 2022) einer der Finalisten an dem Literaturwettbewerb Tvoja reč. Fürs Schreiben bedient er sich nicht nur seiner Muttersprache, sondern auch dem Englischen, und seine Kurzprosa wurde von den amerikanischen Zeitschriften Eternal Haunted Summer und The Fairy Tale Magazine veröffentlicht und wurde in die vom Verlag Snake Bite Books herausgegebene Anthologie für Horrorgeschichten aufgenommen. Sein Werk war daneben Teil der Sammelbands Rukopisi 48. Als Dramaturgieassistent wirkte er am Projekt Theater für alle, in dem er für blindes und sehbehindertes Publikum das Stück Prinzessin Ksenija adaptiert hat. Als Theaterkritiker schrieb er 2024 und 2025 für das Portal Analitika über die Nominationen und dem Wettbewerb an dem Festival FIAT

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2025

Koordinatorin des Forums junger Schriftsteller*innen im Kultur- und Infozentrum Budo Tomović in Podgorica

Valentina Knežević (1978, Podgorica) hat ihr Studium der Allgemeinen Literatur und Literaturwissenschaft an der Universität Belgrad abgeschlossen. Sie arbeitete als Journalistin in den Kulturredaktionen einiger montenegrinischer Medien: der Tageszeitung Politika,dem Radio 98 sowie dem Montenegrinischen Rundfunk. Seit 2012 ist sie für das Informations- und Bildungsprogramm im Kultur- und Infozentrum Budo Tomović in Podgorica zuständig, das auch Austragungsort des literarischen Festivals LiTeritorija ist. Sie koordiniert die Arbeit des Forums junger Schriftsteller*innen, das sich seit 2015 regelmäßig in Budo Tomović trifft.

© Dado Ljaljević